Die Robert F. Kennedy Stiftung für Menschenrechte lädt in regelmässigen Abständen internationale Persönlichkeiten aus dem Bereich Menschenrechte in die Schweiz ein, um Universitäten und Schulen zu besuchen. Während dieser Besuche werden mit den Schülerinnen und Schülern aktuelle menschenrechtliche Themen diskutiert. 

Während der Zeit des Human Rights Film Festival Zürich war die mexikanisch-amerikanische Menschenrechtsaktivistin Librada Paz zu Gast bei uns in der Schweiz.

Gemeinsam haben wir die Kantonsschule Enge und das Freie Gymnasium Zürich besucht, und waren begeistert vom Interesse und Engagement der Schülerinnen und Schüler während den Gesprächen. 

Librada Paz ist als 15-jähriges Mädchen aus Mexiko ohne Dokumente in die USA migriert, um dort auf den Obst- und Gemüsefeldern zu arbeiten. Nachdem Sie die Arbeitsbedingungen, den Missbrauch, und die Unterdrückung der Feldarbeiter am eigenen Leib erfahren hatte, verschaffte sie sich mit Hilfe Ihrer Brüder Zugang zu Bildung und entwickelte sich in eine Menschenrechtsaktivistin, die sich heute sehr stark für die Rechte der Feldarbeiter einsetzt. Die Themen der Schulgespräche waren somit die Situation an der mexikanisch-amerikanischen Grenze heute und in der Vergangenheit, die Situation der Feldarbeiter im Bereich der Nahrungsmittelproduktion, und die Situation der Migranten ohne Dokumente - in Europa und in den USA. 

Wir freuen uns über das rege Engagement der Schülerinnen und Schüler und bereiten bereits den nächsten Besuch eines Menschenrechtsaktivisten vor.  

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